Hundespielplatz – nachgelegt

SWP 18.04.18

TIERWOHL:

Ruf nach Hundespielplatz in Ulm

Ulm / cst 18.04.2018
Stadträtin Annette Weinreich fordert von OB Czisch, dass er endlich geeignete Flächen vorschlägt.

Sowohl in den Ehinger Anlagen als auch im Alten Friedhof gäbe es geeignete Flächen im Schatten, die man einzäunen und zum Hundespielplatz erklären könnte. Das schreibt die Grünen-Stadträtin und Hundehalterin Annette Weinreich in einem Brief an Oberbürgermeister Gunter Czisch mit dem Betreff „Weiteres Vorgehen Hundespielplatz, Platzvorschläge“. Denn nun sei es Zeit für konkrete Vorschläge seitens der Stadt, heißt es weiter. Wie berichtet, hatte Annette Weinreich vor knapp einem Jahr eine Online-Petition gestartet, um Unterschriften zu sammeln für einen Hundespielplatz im Stadtgebiet, weil dort sonst Leinenzwang besteht. Auf diesem Spielplatz indes könnten Hunde, sofern sie sozialisiert sind, miteinander toben.

Mitte November übergaben Annette Weinreich und einige ihrer Unterstützer 375 Unterschriften an den OB mit der Option für einen solchen Spielplatz. Die offizielle Petition ist zwar seit 1. November beendet, aber nach wie vor gingen noch Unterschriften auf ihrer privaten Seite ein, schreibt sie. Da dieses Vorhaben vornehmlich Hundebesitzer ansprechen soll, die in der Innenstadt leben und arbeiten, wäre ein entsprechender Platz im Alten Friedhof oder in den Ehinger Anlagen perfekt, zumal dort „auch im Sommer kein vernünftiges Gras wächst“. Überdies gebe es aus dem Kreis der Unterstützer eine große Bereitschaft für Eigeninitiative und Spenden, um den Bereich entsprechend hundefreundlich zu gestalten. Die Stadträtin hofft nun, dass über einen Hundespielplatz im zuständigen Ausschuss beraten wird.

Hintergrund der Petition waren „unbefriedigende Antworten“ gewesen, die die Grünen-Fraktion auf ihren Antrag für einen Hundespielplatz bereits vor zwei Jahren erhalten hatte: Die Stadt hatte, fern der Innenstadt, Flächen unter der Blautalbrücke und in Wiblingen angeboten. Weiter war die Verwaltung damals nicht begeistert von der Idee, weil die Umsetzung sehr aufwendig und kostspielig sei.

Ein Augenblick im Leben eines kleinen SWP LokalfotografenImmer an der Leine macht Hunde traurig.
© Foto: Volkmar Könneke

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